Deutschland lernt Schwimmen

Schwimmen kann Leben retten. Doch Schätzungen zufolge können knapp 60 Prozent der Zehnjährigen in Deutschland nicht sicher schwimmen. Das neue Bundesprogramm „Deutschland lernt Schwimmen“ will einen Beitrag dazu leisten, das zu ändern. Die CDU-Bundestagsabgeordneten Pascal Reddig und Johannes Wiegelmann machen auf die Förderung aufmerksam und ermutigen Vereine und Einrichtungen in der heimischen Region, sich daran zu beteiligen.

„Jedes Kind sollte die Chance haben, sicher schwimmen zu lernen, unabhängig vom Geldbeutel der Eltern. Dabei geht es nicht nur um Sicherheit, sondern auch um Selbstvertrauen, Freude an Bewegung und die Teilhabe an gemeinsamen Aktivitäten“, betont Reddig.

Mit dem neuen Modellvorhaben will der Bund gemeinsam mit dem Deutschen Schwimm-Verband und der Deutschen Lebens-Rettungs-Gesellschaft (DLRG) zusätzliche Schwimmkurse ermöglichen. Der Bundestag hat dafür entsprechende Mittel bereitgestellt. Das Programm läuft bis Ende 2029 und ergänzt bestehende Angebote der Länder und Kommunen.

Gefördert werden lokale Kooperationen, die zusätzliche Schwimmkurse und Angebote zur Wassergewöhnung schaffen. Regionale Schwimmlotsen sollen die Organisation erleichtern, neue Qualifizierungsangebote mehr Menschen für die Schwimmausbildung gewinnen.

„Unsere Schwimmvereine leisten hervorragende Arbeit. Doch vielerorts fehlen Kursangebote und Menschen, die Kindern das Schwimmen beibringen“, erklärt Wiegelmann. „Hier setzt das Programm an: Wir wollen das Engagement vor Ort stärken und dafür sorgen, dass mehr Kinder sicher schwimmen lernen.“

Lokale Kooperationen können sich bis zum 31. Januar 2027 für eine Förderung bewerben. Reddig und Wiegelmann rufen Vereine und Einrichtungen aus ihren Wahlkreisen dazu auf, diese Chance zu nutzen. Weitere Informationen und die Förderbedingungen gibt es online unter:

https://www.dsv.de/de/schwimmen-lernen/deutschland-lerntschwimmen/.

Foto: Tobias Koch